Den Alarm läuten
Ohne eine Sekunde zu verlieren, griff Karen zu ihrem Funkgerät und rief das Team zusammen. Ihr Ton ließ keinen Raum für Zweifel. “Alle mal herhören! Wir haben Wilderer in der Gegend”, verkündete sie mit ruhiger Stimme, die aber scharf genug war, um die angespannte Luft zu durchschneiden. Das Lager verstummte und alle Augen richteten sich auf sie, als sie klare, präzise Anweisungen gab. Jonah beobachtete bewundernd, wie sie arbeitete – jedes Wort war wohlüberlegt, jeder Befehl zielgerichtet. “Ich will, dass alle Paare Ausschau halten, und niemand bewegt sich allein”, befahl sie. “Bleibt wachsam und lasst eure Funkgeräte immer eingeschaltet.” Die Dringlichkeit in ihrer Stimme drang durch die Menge und elektrisierte die Luft mit einer Mischung aus Angst und Entschlossenheit. Innerhalb weniger Augenblicke wechselte das Team von der Rettungs- in die Verteidigungsbereitschaft und jeder war sich bewusst, was auf dem Spiel stand.

Den Alarm läuten
Von der Rettung zur Verteidigung
Innerhalb weniger Minuten änderte sich der Ton des Einsatzes. Was als einfache Rettungsaktion begonnen hatte, wurde nun zu einer Mission des Schutzes und der Verteidigung. “Diese Leute sind nicht nur Wilderer – sie sind organisiert”, erklärte Karen und ließ ihren Blick über die Gruppe schweifen. Jonah nickte und umklammerte seine Taschenlampe fester, als er die Schwere ihrer Worte spürte. Sie versuchten nicht mehr nur, ein einziges Nashorn zu retten, sondern standen gegen etwas viel Größeres – ein Netzwerk, das von Zerstörung und Grausamkeit profitiert. Die veränderte Zielsetzung verlieh dem Team neuen Elan. “Wir geben nicht nach”, sagte Karen fest. “Wenn sie sich nehmen wollen, was ihnen nicht gehört, müssen sie erst an uns vorbei.” Ihre Worte trafen wie Stahl, und zum ersten Mal in dieser Nacht spürte Jonah eine Welle der Entschlossenheit, die seine Angst überwältigte.

Von der Rettung zur Verteidigung

